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An die Tasten....fertig....LOS!!!

start.
16.1.08 17:27


Aaaah...der Adler ist gelandet!
16.1.08 17:31


Der Anfang ist gemacht

Meine Magisterarbeit ist zu 5% fertig. Nur so von der Seitenzahl her. Ich habe einen kurzen Abriß über die Geschichte des Internets geschrieben und erkläre jetzt, warum hier so viel Englisch geschrieben wird (und ob das wirklich so ist, oder ob das nur wieder alle glauben, so wie die Geschichte mit den 199 verschiedenen Wörtern für Schnee).

Außerdem gibt es eine noch unvollständige Liste der zu untersuchenden Begriffe und ein unvollständiges linguistisches Glossar, in das ich alle Fachbegriffe reinschreibe, die ich nicht kenne. Dann vergesse ich, sie nachzuschlagen (ich muss das zu Hause machen, in der Bibliothek ist das Internet zum Glück nicht leicht zu haben).

Baguette:

Verdura 2 | India 5 | Italia 1 | Hawaii 1

17.1.08 19:35


Ohne Anfang kein Ende

Den Anfang habe ich gemacht und habe dabei irgendwo in der Mitte angefangen. Ist das ein echter Anfang oder eher ein Mittfang? Egal.

Ich widme mich momentan der Frage, wodurch das Patriarchat als Herrschaftsform gekennzeichnet ist. Da lässt sich schon mal festhalten, dass es natürlich einen Patriarchen gibt, der über die Angehörigen des Familienhaushaltes als Arbeitskräfte verfügen kann, der Haushalt ist dabei dadurch gekennzeichnet, dass die Familie gleichzeitig auch eine wirtschaftliche Produktionseinheit ist. Als Herr über diese Familie muss der Patriarch seine Zeugungsfähigkeit beweisen (=potentielle Erben) und seine Fähigkeit, den Haushalt zu erhalten, beschützen und nach Möglichkeit auch noch zu erweitern. Für den Aspekt der Herrschaft ist hier wichtig, dass der Patriarch und die Angehörigen des Haushaltes über wechselseitige persönliche Verpflichtungsverhältnisse aneinander gebunden sind: Die einen unterwerfen sich der Autorität des Patriarchen, im Gegenzug sichert der deren Unterhalt und Wohlergehen. Das ganze würde bei dem Soziologie-Klassiker Max Weber dann als eine rationale Herrschaft bezeichnet, weil sie ja einer in dem Fall wirtschaftlichen Notwendigkeit entspringt. Historisch hat diese Form der Herrschaft in der Zeit des Feudalismus funktionieren können, wo es auch Leibeigenschaft gab und das Recht des >pater familias<, selbst Recht zu sprechen, er war sozusagen Richter in seinem eigenen Haus. Dickes Ding.

Spannend hierzu: Wenn wir Mafia-Filme sehen, interpretieren wir den Paten und die anderen Rollen nach einem Schema, das sich an der patriarchalen Familie ausrichtet. Der gute Patriarch ist dann eben der, der seiner Rolle als Beschützer usw. gerecht wird und der gute Sohn ist der, der seiner Rolle als potentieller verantwortungsvoller  Nachfolger gerecht wird, also sie erfüllt. Hätten wir dieses Schema der patriarchalen Familie nicht im Kopf, würden viele Mafia-Filme keinen Sinn ergeben. Interessant ist dabei wieder, dass wir Filme so interpretieren können, obwohl wir alle nicht in patriarchalen Familien großgeworden sind, oder?

Hier ein provisorisches Ende.

Zu den Baguettes kommen auch noch

ca. 10 Kaminkräuter, 4 Cappuccino, 1 Latte Macchiato und ein paar Scholen dazu.

18.1.08 15:54





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